Gestern haben wir uns die Deutschland-Premiere des Films "A plastic ocean" (www.plasticoceans.org) in Freiburg, im Grünhof angesehen.
Es geht um die schwerwiegenden Folgen unseres Kunststoffmülls für die Meere und deren Lebewesen, sowie für die Menschen die am und vom Meer leben.

Beeindruckend, schockierend - absolut sehenswert!

Wenn man sich mal die schrecklichen Folgen von Plastik für die Umwelt und auch für uns Menschen anschaut und verinnerlicht, können wir nur den Kopf schütteln über soviel Rücksichtslosigkeit von uns Menschen. Unser gedankenloser Umgang mit Kunststoffen ist erschreckend und es wird allerhöchste Zeit damit anzufanegn, einen bewussteren Umgang und möglichst einen Verzicht anzustreben
Ganz ohne Kunststoffe wird es nicht gehen, aber es gibt soviel unnütze Verwendungen von Plastik. 
Mit ein wenig Umsicht und Konsequenz ist es jedem von uns möglich dazu beizutragen diese Flut an Plastik auf unserem Planeten zu reduzieren.

Wem die gesundheitlichen Bedenken der Wissenschaft auf den eigenen Organismus egal sind (BPA - ist übrigens nur ein Übeltäter. Es gibt Unmengen an anderen Stoffen, welche das gleiche bewirken -, Östrogene, Weichmacher, etc.) - ok, aber was der daraus resultierende Abfall mit unserem Planeten und den Tieren macht, das darf keinem egal sein!

Vögel krepieren an Plastikstückchen, Fische reichern Mikroplastik und dessen Giftstoffe an, Robben strangulieren sich an Kunststoffstricken, Wale verschlucken kiloweise Kunststoff und schlussendlich vertilgen wir ja wiederum Fische und so schließt sich der Kreislauf und wir könnten unsere PET-Flaschen auch gleich selbst essen...

MiCa